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Pressemitteilungen aus dem Jahr 2017

  • 01/2017 Gefahr durch Sturmwürfe und angeschobenen Bäume ... vom 13.01.
  • 02/2017 Auftakt Waldkalkung vom 19.01.
  • 03/2017 Renaturierung des Oberen Feilbachtals vom 23.01.
  • 04/2017 Sperrung der F423 vom 31.01.   
                  Karte

 

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Pressemitteilung Nr. 04/2017

Nr. 04/2017 vom 31.01.2017

Sperrung der F 423 wegen Errichtung des Windparks Schwalbach

Der SaarForst teilt mit, dass im Zuge der Errichtung von vier Windrädern im Waldgebiet zwischen Elm und Köllerbach die Forststraße F 423 zwischen der Einmündungen L 140 zwischen Heusweiler und Elm sowie der Einmündung L 139 zwischen Elm und Köllerbach vollständig gesperrt werden muss.

Die Sperrung wird zum 13. Februar 2017 eingerichtet und soll voraussichtlich bis zum 31.12.2017 aufrechterhalten werden.

Für die Zeit der Vollsperrung ist der Verkehr mittels einer Umleitungsbeschilderung geregelt.

Diese Maßnahme ist notwendig da durch die Errichtung der Windkraftanlagen die Forststraße ganztätig durch den Baustellenverkehr der Betreiberfirma genutzt wird und somit erhebliche Gefahren für den Durchgangsverkehr zu erwarten sind.

Wir appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger aus Sicherheitsgründen die Absperrungen unbedingt einzuhalten und der Umleitungsbeschilderung folge zu leisten.

 

Zudem bitten wir ortskundige Waldbesucher, auf ihren Spaziergängen durch das Waldgebiet im Einzugsbereich der F 423 (Hohen Fürst bis zum Amselberg) weiträumig zu umgehen.

Der derzeitige Parkplatz der Lauffreunde Köllerbachtal muss im Zuge der Vollsperrung ebenfalls gesperrt werden. Während der Bauphase wird für die Lauffreunde Köllerbachtal ein alternativer Parkplatz eingerichtet, welcher über die L 139 anzufahren ist.

Der SaarForst bittet die Bevölkerung für diese Maßnahme um Verständnis.

Bei Rückfragen: Revierleiter Martin Wollenweber Telefon: 0175 2200-896

Hier die Übersichtskarte als pdf-Datei.

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Pressemitteilung Nr. 03/2017 vom 23.01.2017

Renaturierung des Oberen Feilbachtals

Der SaarForst Landesbetrieb wird von voraussichtlich Mitte Januar bis Ende Februar damit beginnen das Obere Feilbachtal zu renaturieren.

 

Ziel der Maßnahme wird sein, die dort im Moment noch befindlichen, aber nicht einheimischen Nadelbäume zu entnehmen und durch einheimische Laubbäume wie bspw. den Bergahorn zu ersetzen.

 

Der Feilbach selber wird wieder für Arten, die im Bach wandern durchgängig gemacht. Hierzu werden die alten Staustufen beseitigt und das Bachbett an diesen Stellen renaturiert.

 

Flankierend werden in der Talaue und in den angrenzenden Bereichen mehrere Amphibienlaichgewässer und Flutmulden angelegt. Diese dienen dem Artenschutz und der Hochwasserprävention.

 

Mittelfristig wird durch die Renaturierungsarbeiten ein sehr naturnahes, bewaldetes Bachtal enstehen, das zahlreichen Arten Lebensraum bietet.

 

Die Gesamtmaßnahme wird sich bis in das Jahr 2018 ziehen. Die Holzerntemaßnahmen werden aus Rücksicht auf die Brut- und Setzzeit Ende Februar gestoppt und erst wieder im Herbst 2017 aufgenommen.

 

Während der Arbeiten wird es im Bereich der Feilbachaue zur Sicherheit der Waldbesucher zu Wegesperrungen kommen. Auch werden die Wege durch die Holzernte- und Renaturierungsarbeiten zwangsläufig in Mitleidenschaft gezogen. Im Maßnahmenkonzept ist allerdings vorgesehen, die Wege nach der Umsetzung der Gesamtmaßnahme vollständig zu sanieren, um sie zukünftig wieder als Wanderwege nutzen zu können.

 

Ansprechpartner bei SaarForst Landesetrieb:

FWM Frank Scheidhauer, Mobil 0175 2200 814

 

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Auftakt Waldkalkung 2017

Nr. 02/2017 vom 19.01.2017

 

 

Kalkung des Staatswaldes wird ab Mitte Januar fortgesetzt

In den kommenden Wochen, voraussichtlich ab Montag, 23. Januar 2017, werden im saarländischen Staatswald wieder Kompensationskalkungen durchgeführt.

Es handelt sich insbesondere um Waldflächen in den Revieren Beckingen-Elm, und Lebach . Gekalkt wird eine Fläche von rund 1.100 Hektar.

Zweck der Waldkalkungen ist, der z. T. tief reichenden Versauerung der Waldböden entgegenzuwirken. Die fortschreitende Versauerung der Böden geht mit erheblichen Schädigungen des Ökosystems Wald einher. So werden mit sinkenden pH-Werten (Säuregradmesser) das giftige Aluminium und Schwermetalle ausgewaschen, die die Wurzeln der Bäume schädigen und ins Grundwasser verlagert werden. Auch Nährstoffe werden dem Boden entzogen und stehen damit den Pflanzen nicht mehr zur Verfügung.

Durch die Kalkungsmaßnahmen werden die Waldböden sozusagen mit einer Schutzhülle aus Kalk bedeckt. Der Kalk soll die über die Niederschläge eingetragenen Säuremengen in den obersten Bodenschichten über einen gewissen Zeitabschnitt neutralisieren, um damit den Bodenzustand zu stabilisieren und ggfs. auch wieder zu verbessern. Die Kalkung dient zudem auch dem Grundwasser- und damit letztlich dem Trinkwasserschutz.

Besonders kalkungsbedürftig sind die Waldflächen der Buntsandsteingebiete im Saarland, da deren Böden von Natur aus ein nur geringes Pufferungsvermögen gegenüber Säureeinträgen aufweisen.

Den Kalkungsmaßnahmen vorausgegangen waren bodenchemische Analysen durch das Landesamt für Umwelt und Arbeitsschutz (LUA), um zuverlässige Aussagen über den Bodenzustand zu erhalten. Im Anschluss an die Kompensationskalkung wird es weitere Untersuchungen im Sinne einer Wirkungskontrolle geben.

Von der Kalkung ausgeschlossen werden einerseits aus Naturschutzgründen sensible Flächen (z.B. Naturschutzgebiete, Naturwaldzellen u.ä.). Anderseits werden Verkehrsflächen und siedlungsnahe Flächen ausgeschlossen.

Die Kompensationskalkung erfolgt ausschließlich in der vegetationsarmen Zeit, da nur dann sichergestellt ist, dass eine möglichst große Kalkmenge den Boden auch erreicht.

Ausgebracht wird der Magnesiumkalk per Hubschrauber. Bei einer Menge von etwa 3 Tonnen pro Hektar können so pro Tag zwischen 60 und 75 Hektar Wald behandelt werden.

Der SaarForst, der die Durchführung der Kalkungsmaßnahmen organisiert und überwacht, weist darauf hin, dass die zur Kalkung vorgesehenen Flächen weiträumig abgesperrt und ausgeschildert werden und bittet die Bevölkerung, die Hinweise und Absperrungen im Interesse der eigenen Sicherheit zu beachten. Es soll damit vor allem verhindert werden, dass durch die Kalkungsmaßnahme die Kleidung der Waldbesucher verschmutzt wird.
Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass die Ausbringung von Kalk nicht gesundheitsschädlich ist.

Nähere Auskünfte zum zeitlichen und räumlichen Umfang der Kalkungsmaßnahmen können der örtlichen Presse entnommen oder bei den zuständigen SaarForst-Mitarbeitern FOR Erich Fritz (0681/9712-116) und FOI René Fontaine (015146131350) erfragt werden.

Weitergehende Informationen finden Sie auch auf der Internetseite des SaarForst unter www.saarforst.de /Waldkalkung 2017.


 
 

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