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Jagen im SaarForst

Fast ein Drittel des Saarlandes ist bewaldet, wobei ca. 39.000 Hektar der Waldfläche staatliche Eigenjagden sind. Der saarländische Staatswald wird seit Ende der 80er Jahre nach den Prinzipien der naturnahen Waldwirtschaft bewirtschaftet. Die Waldverjüngung erfolgt bei einem Laubbaumanteil von ca. 70 % der Waldfläche überwiegend durch Naturverjüngung. Infolgedessen ist ohne Lösung der Wald-Wild-Problematik eine erfolgreiche naturnahe Bewirtschaftung des saarländischen Staatswaldes durch den SaarForst Landesbetrieb nicht möglich.

SaarForst bietet interessante Jagdmöglichkeiten, die sich an den Wünschen der Jagdgäste orientieren. So werden revierlosen Jägerinnen und Jäger flexible Beteiligungsmöglichkeiten an der Wildbejagung geboten.

Hier geht es zum Jagdkonzept 2020 des SaarForst Landesbetriebes und zum Musterpachtvertrag.

 

Wildvorkommen

Rehwild ist im gesamten Saarland stark verbreitet und kann überall erfolgreich bejagt werden.

Ebenso ist Schwarzwild flächendeckend vorhanden. Die höchsten Schwarzwildpopulationsdichten liegen im Bereich des südlichen Saarlandes.

Rot- und Damwild gibt es jedoch nur im nördlichen Saarland.

 

Gästejagd

Die Jagdausübung durch Jagdgäste ist nur mit gültigen Jagderlaubnisscheinen erlaubt, deren Vergabe nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten erfolgt. Art und Zahl des freigegebenen Wildes orientieren sich an der Laufzeit des Jagderlaubnisscheines sowie an den örtlichen Gegebenheiten des Jagdgebietes.

Es besteht die Möglichkeit, einen Halbjahres- oder Jahresjagderlaubnisschein zu erwerben. Diese berechtigen zur Jagdausübung ohne Führung in einem genau bezeichneten Gebiet. SaarForst Mitarbeiter/innen sind berechtigt, in diesem Gebiet weiterhin die Jagd und den Jagdschutz auszuüben.

Darüber hinaus werden Pirschbezirke für die Dauer von bis zu 5 Jahren vergeben. Hier findet die Jagdausübung selbständig in einem i.d.R. 50 bis 100 Hektar großen Jagdgebiet statt.

  

Weitergehende Informationen erhalten Sie hier:

Bestimmungen für Jagdgäste

AGB_Jagdgäste_SFL

Entgeltliche Jagderlaubnisscheine_Kosten

 

Außerdem bietet SaarForst auch die Möglichkeit, gegen die Zahlung einer Standgebühr an Gesellschaftsjagden auf Reh- und Schwarzwild teilzunehmen.

  

Gesellschaftsjagden

SaarForst bietet interessierten Jägern die Möglichkeiten, an Bewegungsjagden (Drückjagden) teilzunehmen.
Nach der Jagd ist in der Regel Zeit und Raum für ein gemütliches Beisammensein ("Schüsseltreiben"). Vorkommende Wildarten sind in allen Jagdbezirken Schwarzwild und Rehwild. Bitte haben Sie Verständnis, dass je Gast ein geringer Kostenbeitrag erhoben wird. Den jeweiligen Kostenbeitrag erhalten Sie mit Ihrer Einladung und dem anliegenden Anmeldevordruck. Er wird vor der Jagd in Rechnung gestellt. In der Kostenpauschale enthalten sind alle Abschussgebühren für Rehwild sowie Schwarzwild. Die Kosten für das Schüsseltreiben sind in diesem Betrag in der Regel nicht enthalten und werden gesondert mitgeteilt.
Für folgende Bewegungsjagd-Termine können bis ca. eine Woche zuvor auf Anfrage ggf. noch Schützenstände vergeben werden:

Aktuell sind alle Jagden ausgebucht.


Bei Interesse können Sie sich unter folgender Mail-Adresse für die vorgenannten Bewegungsjagden bewerben. Sie erhalten – vorausgesetzt, dass noch Standplätze zur Verfügung stehen - danach Ihre Einladung / Anmeldevordruck:


Jagd[at]sfl.saarland.de (Ansprechpartner: Johanna Rubert oder Anna-Lisa Mann)

Die Teilnahme an Bewegungsjagden, Schießen auf bewegliche Ziele, schnelles Zielerfassen und Ansprechen der freigegebenen Wildarten stellen hohe Ansprüche an die Schießfertigkeit der Schützen.
Daher wird von SaarForst der nach § 16 Abs. 3 SJG in Verbindung mit dem § 43 a der DV-SJG geforderte „Nachweis einer besonderen Schießfertigkeit" verlangt. Diesen Nachweis legen Sie bitte bei der Jagdscheinkontrolle oder in Kopie mit ihrer Anmeldung vor.
Sollten sie diesen Nachweis bis zum Tag der Jagd nicht erbracht haben, dann können Sie an der Bewegungsjagd nicht als Schütze teilnehmen.

Die Bedingungen zur Erlangung des „besonderen Schießnachweises" können Sie den Anlagen 1 und 2, „Schießnachweis – Drückjagden" entnehmen.

Vordruck Schießkino

Vordruck Schießnachweis

 

Beachten Sie bitte, dass auf unseren Jagden ausschließlich bleifreie Munition zu verwenden ist.


Mit Ihrer Anmeldung erkennen Sie die hier veröffentlichten "Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Jagdgäste von SaarForst Landesbetrieb (AGB-Jagdgäste-SFL) an.

 

Pirschbezirke im SaarForst

Der SaarForst Landesbetrieb vergibt an Jagdscheininhaber regelmäßig in verschiedenen Teilen des Saarlandes entgeltliche Jagderlaubnisscheine mit Flächenbezug (Pirschbezirke).
Wenn für Sie die Jagd den Erhalt und die Weiterentwicklung eines baumartenreichen, naturnahen Waldes zum Ziele hat, sowie der Gewinnung eines hochwertigen Lebensmittels dient, dann nehmen Sie bitte - unter Angabe Ihres Wohnortes - mit uns Kontakt auf. 

Eine Aufstellung über verfügbare Flächen erhalten Sie hier:

 

Erwerb von Wildbret

Der SaarForst Landesbetrieb bietet ausschließlich durch/über die Forstreviere Wildbret zum Verkauf an. Angeboten werden Reh- und Schwarzwild, sowie in geringem Umfang auch Rotwild, in der Decke bzw. Schwarte.

Wildbretpreise ab 01.11.2014

Die Kontaktdaten der Revierleiter/innen vor Ort, über die Sie Wildbret (nur ganze Stücke) beziehen können, finden Sie unter SaarForst vor Ort

 

Weitergehende Informationen erhalten Sie beim

Geschäftsbereich 2 Holzvermartung, Jagd, Fischerei, Zertifizierung
Von der Heydt 12, 66115 Saarbrücken
tel: 0681/9712-874 bzw. -870
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
oder über das Kontaktformular


 
 

Veranstaltungen


Jahr der Wälder 2011
Treffpunkt Wald