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Forstgarten Karlsbrunn

Der Forstgarten am Jagdschloss Karlsbrunn

 
Das Schloss in Karlsbrunn wurde 1783 vom Fürst Ludwig von zu Nassau-Saarbrücken als Lustschloss und Jagdresidenz erbaut und drei Jahre später von Balthasar Stengel durch zwei Seitenflügel erweitert.

Das Jagdschloss Karlsbrunn stellt ein typisches Beispiel einer einfachen, ausschließlich zur Jagdnutzung vorgesehenen barocken Dreiflügelanlage dar.

Das fürstliche Jagdprivileg wurde mit der Besetzung von Nassau-Saarbrücken durch französische Revolutionstruppen aufgehoben. Bereits 1798 wurde das Anwesen an Privateigentümer versteigert und 1840 von Oberförster Mühlmann erworben. 1842 ging das Anwesen an den preußischen Forstfiskus über, der es seitdem für forstdienstliche Zwecke nutzt.

Bis heute ist das Jagdschloss Karlsbrunn nahezu unverändert erhalten geblieben.

 

Am rückwärtigen Hang des Jagdschlosses Karlsbrunn schließt sich eine Gartenanlage an, für die es allerdings keine Hinweise auf eine ehemals barocke Gartengestaltung gibt, wohl weil das Schloss ausschließlich zur Jagdnutzung konzipiert war.

Nachdem die Förster Einzug in das Schloss hielten, entwickelten sich aus der forstlichen Nutzung seit Mitte des 19. Jahrhunderts allmählich Forstgärten.
Die jeweiligen Ober- und Bezirksförster unternahmen im Laufe des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts Anbauversuche mit nicht einheimischen Baumarten auf Versuchsflächen im Warndtwald. Dabei wurden manchmal auch einige Exemplare in den Schlossgarten gepflanzt. Hiervon zeugt der Baumbestand im Garten noch heute.

Inzwischen wurde der in den letzten Jahrzehnten sehr stark verwilderte Garten zu einem "Forstgarten" umgestaltet.

Mit seiner Eröffnung am 21. Juni 2008 ist der neue Forstgarten Bestandteil des überregional bekannten Tourismusprojektes "Gärten ohne Grenzen".

Die Gemeinde Großrosseln hat einen Film des Forstgartens erstellt. Dieser ist hier abrufbar.

Weitere Informationen:

Projekt "Gärten ohne Grenzen"
Christliche Erwachsenenbildung
CEB Fortbildungswerk GmbH
Industriestraße 6 - 8
66663 Merzig-Hilbringen
Tel:  +49 (0) 6861/93080
Fax: +49 (0) 6861/930825
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