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Frage 14

Kann man noch sicher über die Waldwege gehen?
Nationalparke haben einen möglichst ungestörten Ablauf der natürlichen Vorgänge zum Ziel. Ereignisse wie das Abbrechen oder Umstürzen von Kronen- und Stammteilen kranker, absterbender und toter Bäume sind für Nationalparke typisch. Besucher von Nationalparken müssen sich auf diese waldtypischen Gefahren einstellen. Eine Verkehrssicherungspflicht ergibt sich überall dort, wo ein „öffentlicher Verkehr“, zum Beispiel auf ausgeschilderten Wanderwegen und sonstigen Besuchereinrichtungen (Park-, Rastplätze, Gebäude etc.), eröffnet wird. Diese Verpflichtung wird vom Waldbesitzer Saarland wahrgenommen werden.
Bundesweit bemühen sich die Nationalparkverwaltungen seit Jahren um rechtlich abgesicherte und zugleich pragmatische Lösungen. Hierzu gibt es von EURO-PARC Deutschland bereits aus dem Jahr 2002 ein Positionspapier „ Empfehlung zur einheitlichen Wahrnehmung der Verkehrssicherung in den deutschen Nationalparken“.
Dies ist eine gute Grundlage für interne Handlungsanweisungen, wie mit dem Thema Verkehrssicherung im Nationalpark umzugehen ist. Man wird auch auf die Erfahrungen  anderer Nationalparke, aber auch auf eigene Erfahrungen aus vergleichbaren Gebieten (z.B. Kernzonen des Biosphärenreservats Bliesgau oder dem Urwald vor den Toren der Stadt) zurückgreifen können.

 
 

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