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Frage 8

Welche Fläche ist eigentlich für einen Nationalpark vorgesehen?
Vorgesehen  für einen saarländischen Beitrag zu einem grenzüberschreitenden Nationalpark sind Waldgebiete von Eisen, die eine Fläche von knapp 1.000 Hektar einnehmen. Die Schutzwürdigkeit der Fläche dokumentiert sich nicht alleine in der Meldung als NATURA 2000-Gebiet (FFH- und Vorgelschutzgebiet), sondern auch in der bereits vorhandenen Nutzungsstruktur. Fast ein Viertel der Fläche ist heute schon aus der regelmäßigen forstlichen Bewirtschaftung herausgenommen und teilweise als Naturschutzschutzgebiet  bzw. Naturwaldzelle nachhaltig geschützt.
Die wertgebenden Lebensgemeinschaften und Arten in dem Schutzgebiet sind insbesondere Hainsimsen-Buchenwälder, Schlucht- und Moorwälder, Fels- und Schutthaldenlebensgemeinschaften sowie Vogelarten wie Wespenbussard, Grau- und Schwarzspecht sowie Rauhfußkauz.  Im Gebiet liegen zwei Naturwaldzellen (Dollberg, Kahlenberg) mit einer Fläche von ca. 110 ha sowie das Naturschutzgebiet Moosbruch mit knapp 17 ha. In diesen drei Gebieten ruht die Forstwirtschaft. Die übrigen Staatswaldflächen werden vom SaarForst Landesbetrieb bewirtschaftet. Im Rahmen der naturschutzkonformen Entwicklung des Gebietes ist geplant, die heute noch vorhandenen Nadelwaldbestände nach und nach in Laubwald- bzw. Laubmischwaldbestände zu überführen.


 
 

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