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WildnisCamp im "Urwald vor den Toren der Stadt"

Das WildnisCamp ist eine Bildungseinrichtung im Urwaldprojekt. Hier finden zum Beispiel die Wald-Lesenächte statt. Auch das Schulprojekt "Urwald macht Schule" und die angebotenen Ferienprogramme für Kinder und Jugendliche nutzen das WildnisCamp als Ausgangspunkt für ihre Aktivitäten im Urwald. Außerdem stehen mit dem WildnisCamp und einem Baumhaus "wildnisgerechte" Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung.

„URWALD macht Schule“ im WildnisCamp

„Urwald macht Schule" sind ganz- bis mehrtägige Veranstaltungen mit Übernachtung im Urwaldrevier, in der Scheune Neuhaus und dem WildnisCamp als Basislager und zentraler Ort. Je nach Alter gibt es unterschiedliche Themenschwerpunkte zum Ökosystem Wald und seiner sukzessiven Entwicklung zum wilden (Ur)Wald.

„Urwald macht Schule“ hat unmittelbaren Bezug zum Ökosystem Urwald und der Wildnis. Die Gruppen arbeiten unter fachkundiger Anleitung am Thema „Biologische Vielfalt“. Eingebettet in das WildnisCamp kommt natürlich der Abenteuer- und Spaßfaktor nicht zu kurz. Die Teilnehmer müssen ihre Bleibe herrichten und sich Gedanken über die Zubereitung ihrer Verpflegung machen. Wie können wir ohne Feuerzeug Feuer machen und am Brennen halten, ist eine bedeutsame Frage und eine Nacht im WildnisCamp wird sicherlich gänsehautschaurig schön werden. Die Klassen werden von der Saarbahn-Haltestelle Heinrichshaus abgeholt werden. Unsere fachkundigen Betreuerinnen und Betreuer begleiten und verpflegen die Gruppe.

Allen Maßnahmen gemeinsam ist ein sinnlich-emotionaler Ansatz mit Freude und Spaß am gemeinsamen Erleben eines "anderen, wilden" Wald-Ortes. Hier wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Liebe zur Natur geweckt.

Wildnispädagogik im „Urwald vor den Toren der Stadt“

Die im Urwald-Projekt vermittelte Wildnispädagogik orientiert sich an der traditionellen Unterrichtsweise der Naturvölker, welche sich in ihrem Lebensalltag entwickelt hat, dem „Coyote Teaching“. Beobachtbare Effekte des Coyote Teaching sind die Entstehung von Neugierde, wo zuvor keine war, erhöhte Gegenwartspräsenz und Hunger nach Wissen, der eigene Fragen stellen und Antworten finden lässt. "Coyote Teaching" führt zum Lernen durch eigene Erfahrung mit jedem der Sinne. Das erlernte Wissen prägt sich stärker und nachhaltiger ein.

Der wilde Wald ist ein natürlicher Abenteuer-Spielplatz für Körper und Geist. Im WildnisCamp gibt es keine Wasseranschlüsse, das Wasser muss geschleppt werden. Dies führt zu einem sparsamen, bewussten Umgang mit Ressourcen. Auf elektronische Geräte wird verzichtet, die Teilnehmer lernen, dass es sich auch ohne diese Geräte leben lässt. Taschenlampen sind “out” - so wird selbst eine simple Nachtwanderung zur imaginären Mutprobe.

Viele Teilnehmer werden im WildnisCamp zum ersten Mal in ihrem Leben mit biologischer Kost konfrontiert - und merken, dass es schmeckt. Durch die komplexen Angebote, die möglichst viele Aspekte der Umweltbildung spielerisch und selbstverständlich miteinander verbinden, wird ein allgemeines verantwortliches Handeln angeregt und angelegt.

Lehrer geben als Rückmeldung, dass sich die Sozialstruktur innerhalb ihrer Klassen nach den Urwaldaufenthalten nachhaltig zum Positiven verändert habe. Viele Kinder, Eltern und Lehrer halten auch nach den Veranstaltungen den Kontakt zum Projekt und besuchen weitere Veranstaltungen im Urwald.

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Veranstaltungen


Jahr der Wälder 2011
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